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meine "private Cloud"

Die Vorteile einer Cloud-Datensicherung sind wohl unbestritten.

Mein Vertrauen in Cloud-Anbieter (vor allen auf die in "Übersee") ist allerdings begrenzt. Außerdem sind sie vergleichsweise teuer.

Meine sicherungswürdigen Dateien, die in einem Verzeichnis meines PCs liegen, sichere ich in meinem Webspace. So habe ich von jedem meiner internetfähigen Geräte (z.B. Smartphone) Zugriff auf diese aktuellen Dateien.

Für monatlich einen Euro habe ich 100 GB Webspace mit FTP-Zugang und DE-Domain bei einem preiswerten Hoster gemietet. Dort findet sich also neben meiner Website auch noch genügend Platz für die "private Cloud", auf deren Dateien man bei Bedarf von allen internetfähigen Geräten (z.B. Smartphone) aus zugreifen kann.

Bekanntermaßen sollte man sensible Daten aber grundsätzlich nur verschlüsselt im Web transportieren und speichern.

Deshalb habe ich mir dafür ein paar Python-Skripte gebastelt:
Ich habe mich für die Programmiersprache PYTHON entschieden, weil man unter allen(?) Betriebssystemen einen kostenlosen PYTHON-Interpreter findet. Ein PYTHON-Skript ist somit problemlos unter vielen Betriebssystemen lauffähig. Ich ver- und entschlüssele (ausschließlich lokal !) mithilfe der "Fernet"-Bibliothek von PYTHON. Dafür generiere ich einen Base64-Key (b64key) aus meinem Passwort:

==============================================================
import base64</ span>
mein_passwort = "das_ist_mein_Passwortxxxxxxxxxxx"  
# hier eigenes Passwort eintragen, gut merken, muss 32 Zeichen lang sein !!
b64key = base64.b64encode(mein_passwort.encode('utf-8'))
print(b64key) 
# b64key wird in upload.py und dowload.py zum Ver- und Entschlüsseln gebraucht
================================================================

 

Wenn ich meinen PC einschalte, starte ich mein PYTHON-Skript tasktimer.py, von dem stündlich das Upload-Skript gestartet wird.

Download 

Letzteres prüft, ob seit der letzten Sicherung (also in der letzten Stunde) Dateien in meinem "geheim"-Verzeichnis neu erstellt bzw. geändert wurden. Nur wenn dies der Fall ist, wird von diesen Dateien eine AES-verschlüsselte Kopie erzeugt, die dann über FTPS verschlüsselt zum Webspace übertragen wird.

Im aktuellen Verzeichnis wird dazu eine Textdatei "zeitstempel.txt" ausgewertet, in der ich nur eine Zeile mit dem Zeitpunkt der letzten Sicherung im Format "yyyy-mm-dd HH:MM:SS" hinterlege bzw. auswerte.

Download 

Falls ich irgendwann eine im Webspace gesicherte Datei benötigen sollte, starte ich mein Download-Skript, das eine auszuwählende Datei nach dem FTPS-Download auch wieder lokal entschlüsselt. Das Download-Skript ist auch auf meinem LINUX-PC und ANDROID-Smartphone lauffähig!

Download 


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